WICHTIGE INFORMATIONEN für das Vergnügen am Klettersteig

Was sind Klettersteige

Was ist das, ein Klettersteig?

Ein Steig in felsigem Gelände mit Sicherungsmöglichkeiten wie fixen Seilen, Tritten und Leitern die einen bequemen und sicheren Auf- und Abstieg ermöglichen, wo sonst kein Weiterkommen wäre.

Einer der ersten Vorläufer führte Bergbegeisterte damals auf die Zugspitze. Aber schon weit früher wurden solche Anlagen vereinzelt für militärische Zwecke gebaut (etwa in Frankreich und Italien, wo wir alten Eisenwegen noch heute folgen können).

Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich den Themenkreisen Einteilung in Schwierigkeitsgrade und Gefahren widmen.

Viel Spass bei Ihren Unternehmungen!

  • Bei Klettersteigen wird in einer Skala von A bis E bewertet. In Italien finden sich Skalen von A bis G, in Frankreich F, P, D, D+, PD, extrem D. Es entstehen neue Versuche, Klettersteige zu kategorisieren. Bei Klettersteigen ist der Gesamteindruck wesentlich. Die Schwierigkeit orientiert sich an technischen Parametern wie Tritthilfen, Überhängen, Ausgesetztheit, erforderlicher Kondition und Kraft aber auch an den alpinen Gegebenheiten, welche bei Sport- und Fun-Klettersteigen oft wegfallen.
  • Meine (subjektive) Bewertung findet sich in allgemeiner Sprache bei jedem Klettersteig. Von leicht über mittel und schwierig bis sehr schwierig stelle ich meinen Eindruck der Route, abgestellt auf eine normal trainierte Person, dar.  Übung und Routine verändern die Sicht, deshalb versuche ich Rücksicht auf ErstbegeherInnen zu nehmen.
  • Im Vergleich zum Sportklettern
    Beim Frei- und Sportklettern haben sich verschiedene Schwierigkeitsskalen recht dynamisch entwickelt. Ziel ist, eine möglichst objektive Beurteilung von Routen zu gewährleisten. Region und Umstände wie technisch, alpin oder in der Kletterhalle finden ihren Niederschlag. Wer international klettert, wird sich rasch mit lokalen Methoden vertraut machen. Im gewohnten Umfeld sprechen ohnehin alle die gleiche Sprache.Beim Sportklettern wird nur die Route als solche bewertet, nicht eine gesamte Tour mit Zu- und Abstieg.

 

Eine Bewertung ist immer auch subjektiv, selbst wenn möglichst objektive Parameter angewandt werden. So gehen wir mit vorgegebenen Bewertungen nicht immer konform. Umstände wie Befestigungsabstand des Seiles (Fangstossproblematik) oder verfügbare Tritthilfen finden in die Bewertungen oft zuwenig Eingang.

Meine Meinung dazu: Im Konsens mit dem Kuratorium für Alpine Sicherheit stemmen wir uns gegen den Trend, immer noch schwierigere Klettersteige für ein paar wenige Ausnahmeathleten zu bewerten. Wir folgen dem nicht und finden mit E die höchste Schwierigkeit. Darüber hinaus gehende Steige sind Sonderanlagen, die anderswo mit F und G bewertet sein können. Für und haben diese mit klassischen, vergnüglichen und sicheren Klettersteigrouten nichts gemeinsam. Sie sind einer Minderheit vorbehalten.

DAS KLETTERNDE KLASSENZIMMER

Toll! Für unsere Kinder gibt es in Imst ein wirklich grossartiges Angebot. Dank gebührt dem Mike und dem ganzen Team drumherum für das Engagement und die Zielstrebigkeit.